Folgender Gruß hat uns zur Wintersonnwende erreicht. Der Text hat uns berührt, er gibt die Zeitqualität unseres Empfindes nach genau wieder und so haben wir die Urheberin Ulrike Dona Domnik gefragt (eine unserer Seminarteilnehmerinnen), ob wir das Gedicht weitergeben dürfen…

Worte zur Wintersonnenwende

Es wendet sich das Blatt
zum Guten oder zum Schlechten
flechten wir jeden Moment unser Sein,
kann ich entscheiden ob Ja oder Nein,
ist Unten und Oben in der Mitte verwoben.
Ich kann die Dunkelheit beleuchten
um etwas ans Licht zu bringen
von ganz tief drinnen
eine Sonne gebären
für die Zeit der langen Tage,
die ich immer in mir trage
wie eine Blume, ganz ganz klein,
die fängt im Samen an zu sein.
Es ist schon alles in ihr vorhanden,
um sich stetig zu verwandeln
in einem wunderschönen Garten
auf den viele so lange warten.
Doch ist er immer schon da,
um uns herum und in uns drin,
schau einfach mal, hör ganz genau hin.
Und wenn wir den Garten ganz vorsichtig pflegen,
tragen wir ihn mit uns auf all unsren Wegen
und setzen eines Tages einen Samen in die Welt,
der unzählige Wunder enthält

Ulrike Dona Domnik

Kategorien: Allgemein

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