Ethnobotanisches Institut

Referenten 2018

Auf dem 9. Ethnobotanischen Wochenende (21.–24.6.2018) referieren folgende Referenten:

Dr. rer. nat. Wolf-Die­ter Storl: Eth­no­bo­ta­ni­ker, Kul­tur­anthro­po­lo­ge, Gelehr­ter, Buch­au­tor und Schirm­herr des Eth­no­bo­ta­ni­schen Insti­tuts. Nach fast 20jähriger Dozen­ten­tä­tig­keit an ver­schie­de­nen Uni­ver­si­tä­ten welt­weit ließ er sich im All­gäu nie­der. Sei­ne Erfah­run­gen in den ver­schie­de­nen Kul­tu­ren präg­ten sei­ne Anschau­ung der Pflan­zen­welt. Auf sei­ne Anre­gung hin wur­de das jähr­lich statt­fin­den­de Eth­no­bo­ta­ni­sche Wochen­en­de ins Leben geru­fen, um den Aus­tausch über eth­no­bo­ta­ni­sche Inhal­te zu för­dern.    www.storl.de

 Dr. med. Flo­ri­an Plober­ger, B. Ac., MA ist Arzt und Exper­te für Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche und Tibe­ti­sche Medi­zin. Er ist u. a. Lei­ter des Wis­sen­schaft­li­chen Bei­ra­tes des Baco­pa-Bil­dungs­zen­trums in Ober­ös­ter­reich sowie Prä­si­dent der Öster­rei­chi­schen Aus­bil­dungs­ge­sell­schaft für Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin. Dr. Plober­ger ist inter­na­tio­nal als Uni­ver­si­täts-Dozent tätig und Autor zahl­rei­cher Bücher über die tra­di­tio­nel­le chi­ne­si­sche und tibe­ti­sche Medi­zin. Beson­ders ver­dient gemacht hat er sich durch sei­ne auf­schluss­rei­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen zum The­ma: ‚West­li­che Kräu­ter aus der Sicht der TCM’.    http://www.florianploberger.com

Mari­na Scho­e­t­schel, gebür­ti­ge Bur­ja­tin, ist Tao-Geo­man­tin und Scha­ma­nin nach bur­jat-mon­go­li­scher Tra­di­ti­on. Ihr liegt die Gesund­heit und das Wohl­erge­hen der Erde wie auch von Mensch und Natur sehr am Her­zen. Mit ihrer war­men, herz­li­chen, ein­füh­len­den Art ist sie eine ech­te Berei­che­rung des Eth­no­bo­ta­ni­schen Wochen­en­des. Mari­na Scho­e­t­schel lebt in Ber­lin und wird vom bur­ja­ti­schen Scha­ma­nen Dr. Bair Sham­balo­vitsch auf ihrem Weg als Scha­ma­nin beglei­tet. Des­sen Onkel war aus Russ­land in die Nord­mon­go­lei geflo­hen, wo der bur­jat-mon­go­li­sche Scha­ma­nis­mus wäh­rend der kom­mu­nis­ti­schen Zei­ten über­dau­er­te.

Dr. rer. medic., Dipl. Ing. Sarah & Patrick Moritz (Ver­an­stal­ter): Von Kin­des­bei­nen an von Pflan­zen und den Her­stel­lungs­mög­lich­kei­ten aus der Fül­le der Natur begeis­tert, folg­te Sarah in ihren Stu­di­en ihrem Her­zen und kam in Kon­takt mit Öko­lo­gie, Eth­no­bo­ta­nik, Eth­no­me­di­zin und Medi­zin­wis­sen­schaft: mit natur­wis­sen­schaft­li­chem und völ­ker­kund­li­chem Wis­sen über Natur, Pflan­zen und Heil­kun­de und mit Welt­bil­dern, die über das Mate­ri­el­le hin­aus­ge­hen. Zusam­men mit Patrick grün­de­te sie 2010 das Eth­no­bo­ta­ni­sche Insti­tut. Patrick ist Coach, psy­cho­lo­gi­scher Bera­ter und Wild­nis­päd­ago­ge. Seit sei­ner Jugend befasst er sich inten­siv mit dem Wesen des Men­schen, der Schöp­fung und den geis­ti­gen Dimen­sio­nen, die die­se durch­drin­gen. Das Leben im Ein­klang mit der sicht­ba­ren und unsicht­ba­ren Natur, „Selbst­ver­sor­gung“, Tra­di­tio­nel­le Pflan­zen­heil­kun­de und Eth­no­bo­ta­nik – das liegt Sarah und Patrick am Her­zen.    www.ethnobotanisches-institut.de