Ethnobotanisches Institut

Ethnobotanische Ausbildung

Die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung ist seit 2011 das „Herz­stück” unse­rer Tätig­keit. In klei­nen Semi­nar­grup­pen (maxi­mal 12–15 Teil­neh­me­rIn­nen) durch­le­ben wir einen Jah­res­zy­klus gemein­sam — im Wend­land, im All­gäu, im Saar­land. Unser Ziel ist die Stär­kung des jewei­li­gen „SEINs — in der NATUR”.

Zie­le und Inhal­te

  • Sein – im Ein­klang mit der inne­ren & äuße­ren Natur im Jah­res­ver­lauf
  • Ankom­men im eige­nen Sein, (Ver-)Bindung zu sich selbst: Erkun­dung der per­sön­li­chen inne­ren Natur in Ver­bin­dung mit dem Jah­res­lauf, um mit mehr Ver­ständ­nis und Akzep­tanz für sein eige­nes Sein und die Welt durchs Leben zu gehen
  • Sinn­stif­ten­des Brauch­tum & Ritua­le auf per­sön­li­cher Ebe­ne im Jah­res­kreis
  •  Wahr­neh­mung von Natur (von Ele­men­ten, Orten, Bäu­men, Stei­nen, Pflan­zen…)
  •  (Ver-)Bindung zur äuße­ren Natur: heimisch(er) wer­den am eige­nen Wohn­ort
  • Wild­kräu­ter­wis­sen, Wild­kräu­ter in den Alltag/die Ernäh­rung inte­grie­ren
  • Heil­pflan­zen­wis­sen: Wirk­kräf­ti­ge Heil­pflan­zen für die Haus­apo­the­ke
  • Heil­pflan­zen anwen­den und zube­rei­ten ler­nen: Tink­tu­ren, Ölaus­zü­ge, Sal­ben
  • Signa­tu­ren­leh­re
  • Wis­sens-Ele­men­te aus Phi­lo­so­phie, Psy­cho­lo­gie, spi­ri­tu­el­les Wis­sen der Völ­ker, Wis­sen aus dem Scha­ma­nis­mus
  • Wis­sens-Ele­men­te aus Boden- und Vege­ta­ti­ons­kun­de, über Öko­sys­te­me der Erde, als Grund­la­ge für das Leben der ver­schie­de­nen Völ­ker
  • Medi­ta­tio­nen, inne­re Rei­sen, Mär­chen
  • Begeg­nung mit der Natur als Gan­zes: dem Wesen / fein­stoff­li­chen Qua­li­tä­ten der Pflan­zen näher kom­men und die­se erspü­ren ler­nen

Auf­bau der Semi­na­re

  • Jeweils ein „bun­tes Pro­gramm” an Wis­sens­ver­mitt­lung und medi­ta­ti­vem und prak­ti­schem Erle­ben von Natur und Pflan­zen…
  • Wesent­li­che Bestand­tei­le jedes Semi­nars:
    • inne­re Ein­kehr, Wahr­neh­mungs­übun­gen, Ankom­men in der Natur und in sich
    • Betrach­tung der Qua­li­tät der jewei­li­gen Jah­res­zeit: was fin­det gera­de in der Natur statt, was steht in uns an?
    • sinn­vol­les Brauch­tum / Ritua­le auf per­sön­li­cher Ebe­ne
    • Wis­sens­ver­mitt­lung (von Wis­sen­schaft bis Ganz­heit­lich­keit)
    • Pflan­zen und  Natur erle­ben in Theo­rie und Pra­xis (je nach Jah­res­zeit unter­schied­li­che The­men­schwer­punk­te)
    • Ein­hei­ten der Selbst­er­fah­rung: Erle­ben inne­rer Natur und Aus­tausch dar­über, Betrach­tung per­sön­li­cher „Signa­tu­ren”
  • Von einem Semi­nar bis zum nächs­ten gibt es Auf­ga­ben für die Umset­zung zuhau­se. Ins­be­son­de­re, wer die gesam­te Aus­bil­dung, inkl. Prü­fung, absol­vie­ren möch­te, soll­te ein biss­chen Zeit dafür ein­pla­nen (z. B. 20 Min. täg­lich oder 2–3 h pro Woche)
  • Semi­nar­zei­ten: Don­ners­tag, Frei­tag, Sams­tag: 10–13.15 Uhr, 15–19 Uhr (plus Pro­gramm an einem der Aben­de); Sonn­tag: 10–14 Uhr

Orga­ni­sa­to­ri­sches zur Aus­bil­dung 

  • Die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung besteht aus 4 Semi­na­ren zu je 4 Tagen sowie dem Eth­no­bo­ta­ni­schen Wochen­en­de mit diver­sen Refe­ren­ten
  • Der Ein­stieg in die Aus­bil­dung ist zu jedem Semi­nar mög­lich und die Semi­na­re kön­nen auch an ver­schie­de­nen Semi­nar­or­ten und über meh­re­re Jah­re ver­teilt besucht wer­den
  • Buchung ein­zel­ner Semi­na­re ist ger­ne mög­lich
  • Wer möch­te, kann nach dem Besuch aller Aus­bil­dungs-Semi­na­re  eine Prü­fung able­gen. Die Prü­fungs­auf­ga­ben wer­den zuhau­se bear­bei­tet. Die Prü­fung bie­tet Anlass für die Erwei­te­rung der per­sön­li­chen Res­sour­cen: Kennt­nis­se, sich Befas­sen mit inter­es­san­ten The­men, Wahr­neh­mung, Sein in der Natur… (Prü­fungs­ge­bühr 420 Euro)
  • Die Prü­fungs­ge­bühr (420 Euro) beinhal­tet drei per­sön­li­che Coa­ching-Stun­den mit Patrick Moritz, die tele­fo­nisch erfol­gen. Die Coa­ching-Stun­den erfol­gen nach Bedarf wäh­rend der Aus­bil­dungs­zeit und kön­nen vom Thema/Inhalt her völ­lig frei und indi­vi­du­ell fest­ge­legt wer­den. Das per­sön­li­che Coa­ching dient der noch bes­se­ren Umset­zung von Semi­narin­hal­ten in das eige­ne Leben / in den per­sön­li­chen All­tag / für die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung.

Refe­ren­ten:

Semi­na­re: Dr. rer. medic. Sarah Moritz und Patrick Moritz

Eth­no­bo­ta­ni­sches Wochen­en­de: Dr. Wolf-Die­ter Storl, Dr. Flo­ri­an Plober­ger und wei­te­re Refe­ren­ten

Semi­nar­or­te und Ter­mi­ne

Im All­gäu:

Artemi­sia Kräu­ter­gar­ten, Hop­fen 29, Stiefenhofen/Allgäu    www.artemisia.de

Semi­nar I: 21.–24.3.19    II: 16.–19.5.2019    III: 12.–15.9.2019    IV: 24.–27.10.2019

Eth­no­bo­ta­ni­sches Wochen­en­de (aus­schließ­lich an die­sem Ort): 20.–23.6.2019

Im Wend­land (zw. Ber­lin, Ham­burg, Han­no­ver):

Pen­si­on & Semi­nar­haus Wei­den­baum & Wild­he­cke, Dörps­troat 25, 29488 Dan­gen­storf  www.pensionweidenbaum.de

Semi­nar I: 11.–14.4.2019     II: 23.–26.5.2019      III: 29.8.–1.9.2019     IV: 10.–13.10.2019

Im Saar­land (zw. Trier, Kai­sers­lau­ter, Saar­brü­cken):

am Eth­no­bo­ta­ni­schen Insti­tut, Im Drei­eck 5, 66629 Frei­sen

vor­aus­sicht­lich 2020

Semi­nar-/Aus­bil­dungs­ge­büh­ren:

Pro Semi­nar (je 4 Tage): 395 Euro

Eth­no­bo­ta­ni­sches Wochen­en­de: 345 Euro

ggf. Prü­fungs­ge­bühr: 450 Euro

Gesamt: 2.375 Euro     Ohne Prü­fungs­ge­bühr: 1925 Euro

5% Rabatt bei Bezah­lung der Sum­me auf ein­mal. Raten­zah­lung mit indi­vi­du­el­len Raten (ohne Mehr­kos­ten) ist mög­lich.

Bei Fra­gen mel­de dich ger­ne bei uns — per email oder Tele­fon!

Es geht um die Ver­bin­dung mit der Natur in ihrer Viel­falt und mit ihren unter­schied­li­chen Gesich­tern, die wir im Lau­fe eines Jah­res erle­ben: Vom Win­ter, wo der Samen in der Erde liegt, im Früh­ling Auf­bruch und Wachs­tum, im Som­mer das Rei­fen, bis hin zum Herbst mit Ern­te, Abster­ben, Los­las­sen — wor­auf­hin in der Tie­fe der Erde der Samen ruhen kann, um dann wie­der einen neu­en Kreis­lauf zu begin­nen. So wie wir dies in der Natur erle­ben, erle­ben wir das auch in den Mär­chen, Mytho­lo­gi­en, Mys­te­ri­en der alten Völ­ker und Kul­tu­ren, doch auch jeder in sei­nem All­tag. All dies ist Teil der Schöp­fung, Teil der Natur, Teil von uns. Unser Anlie­gen ist es, damit in Frie­den und Ein­klang zu kom­men, im Wech­sel­spiel  der Gezei­ten. Sei­nen Platz, sei­nen Kraft­pol, sei­ne ruhen­de Quel­le zu fin­den und die­se zu stär­ken und zu näh­ren.“ Patrick