Ethnobotanisches Institut

Ethnobotanische Ausbildung

2018 fin­det die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung im Saar­land, All­gäu und Wend­land statt!

Hier ein paar per­sön­li­che Wor­te von uns zur Eth­no­bo­ta­ni­schen Aus­bil­dung:

Die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung liegt uns ganz beson­ders am Her­zen. Wir ver­mit­teln hier Wis­sens-Bau­stei­ne, Übun­gen, Erfah­rungs­wer­te: und zwar die­je­ni­gen, die wir als hilf­reich anse­hen für den per­sön­li­chen Weg der Öff­nung des Bewusst­seins und der Wahr­neh­mung der Natur als Gan­zes, inkl. ihrer fein­stoff­li­chen und ener­ge­ti­schen Aspek­te. Dies darf immer ein per­sön­li­cher Weg sein, da sich die Natur immer im Lich­te unse­rer eige­nen inne­ren Natur/unserer See­le wider­spie­gelt. Von daher geht die­ser Weg Hand in Hand mit der Kennt­nis unse­rer per­sön­li­chen inne­ren Wel­ten, unse­rer „inne­ren Natur“. Da dies so erfül­lend, sät­ti­gend und sinn­stif­tend ist, sind wir der Mei­nung, dass es wun­der­bar wäre, der­ar­ti­ge Inhal­te bereits von Kin­des­bei­nen an ver­mit­telt zu bekom­men. Doch wie auch immer — nun gibt es seit 2011 die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung als Hil­fe­stel­lung für den Weg des Emp­fin­dens und Ver­wur­zelt-Seins in der inne­ren und äuße­ren Natur.

Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung

Ein Weg des (Kennen)Lernens & Erle­bens: Weis­heits­es­sen­zen der Völ­ker, Kos­mo­lo­gie und Sym­bo­lo­gie, der Mensch in Ver­bin­dung mit sei­ner inne­ren und äuße­ren Natur, psy­cho­lo­gi­sche Grund­la­gen, Natur­wahr­neh­mung, Pflan­zen-Medi­ta­ti­on/­Me­di­ta­ti­on, Pflan­zen­ge­schich­ten und Mär­chen, Pflan­zen in Tra­di­ti­on und Brauch­tum, der Jah­res­kreis und sei­ne Pflan­zen, Signa­tu­ren­leh­re

Für wen?

  • Für alle, die mehr über ‚Natur‘ wis­sen möch­ten: mit eige­nem Erle­ben, ganz­heit­li­cher Per­spek­ti­ve und kon­kre­tem Fach­wis­sen.
  • Für alle, die offen sind für Ant­wor­ten aus indi­ge­nen und spi­ri­tu­el­len Leh­ren
  • Für alle, die ler­nen möch­ten, Natur und Pflan­zen zu ‚emp­fin­den‘, inkl. der fein­stoff­li­chen Aspek­te.
  • Für alle, die Wert auf ganz­heit­li­che Sicht­wei­sen legen – boden­stän­dig und anschau­lich ver­mit­telt.
  • Für alle, die ein­ge­bet­tet in die Natur und ihre Kreis­läu­fe leben möch­ten.

Wir bie­ten:

  • Fach­wis­sen — natur­wis­sen­schaft­li­ches und aus ganz­heit­li­chen und tra­di­tio­nel­len Leh­ren.
  • Raum für Erle­ben und Spü­ren.
  • Hil­fe­stel­lung bei der Rei­ni­gung des inne­ren Spie­gels durch Übun­gen und Ritua­le – denn nur wer sich selbst und sei­ne inne­re Natur kennt, kann mit der äuße­ren Natur (v. a. der fein­stoff­li­chen) in authen­ti­schem Kon­takt sein.
  • Einen Rah­men für Aus­tausch mit Gleich­ge­sinn­ten.
  • Wir bil­den uns stän­dig wei­ter –> in die Semi­na­re flie­ßen immer aktu­el­le Erkennt­nis­se & Wis­sens­as­pek­te ein

Hin­ter­grund

In indi­ge­nen Völ­kern wer­den fol­gen­de Säu­len für wesent­lich erach­tet, um wahr­haft pflan­zen­kun­dig zu wer­den:

  1. Wis­sen emp­fan­gen: „neu­es“ und „über­lie­fer­tes“
  2. Pflanzen/Natur auf per­sön­li­cher Ebe­ne ken­nen­ler­nen
  3. Die erlang­ten Erfah­run­gen Schritt für Schritt im Leben anwen­den und erpro­ben.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se lässt sich auch anwen­den auf das Ken­nen­ler­nen von Kul­tu­ren, Weis­heits­leh­ren, Wis­sen über­haupt. Erst die Anwen­dung im Leben zeigt, ob das Wis­sen auf per­sön­li­cher Ebe­ne „Sinn macht“.

Die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung ist gemäß die­sen Grund­sät­zen auf­ge­baut. Wir bie­ten im Semi­nar Fach­wis­sen und Raum für Erle­ben (1. und 2. Säu­le). Das Erfah­re­ne fließt in den jewei­li­gen All­tag ein und wird dort erprobt (3. Säu­le). Es geht inhalt­lich nicht nur um die Ver­mitt­lung ‚äußer­li­chen Wis­sen‘ über die Natur, son­dern gemäß der Eth­no­bo­ta­nik um die Ver­netzt­heit von Mensch und Natur, um den Men­schen in sei­nem Erle­ben der Natur, beglei­tet von altem und neu­en Wis­sen, hilf­rei­chen ganz­heit­li­chen Leh­ren und Gleich­ge­sinn­ten.

Auf­bau der Aus­bil­dung

Die Aus­bil­dung umfasst 16 inten­si­ve Semi­nar­ta­ge (jeweils Don­ners­tag bis Sonn­tag) plus die Teil­nah­me am Eth­no­bo­ta­ni­schen Wochen­en­de. Die Semi­nar­zei­ten sind don­ners­tag, frei­tags, sams­tags von 10–13 Uhr und 15–19 Uhr und am „Abrei­se­tag” (Sonn­tag) 9–14 Uhr.

Wie immer in unse­ren Semi­nar-Rei­hen und Aus­bil­dun­gen kann der Ein­stieg „quer­beet” erfol­gen. Der Besuch der Semi­na­re ist nicht an eine Rei­hen­fol­ge gekop­pelt, auch kön­nen ein­zel­ne Semi­na­re besucht wer­den. Die Semi­na­ren kön­nen auch an ver­schie­de­nen Stand­or­ten besucht wer­den.

Wer möch­te, kann (nach­dem alle Semi­na­re, die zur Aus­bil­dung gehö­ren, besucht wur­den) eine Prü­fung able­gen (mit einem dann ver­lie­he­nen Zer­ti­fi­kat).

Refe­ren­ten sind Dr. rer. medic. Sarah Moritz und Patrick Moritz, beim Eth­no­bo­ta­ni­schen Wochen­en­de kom­men Dr. Wolf-Die­ter Storl und Dr. Flo­ri­an Plober­ger als Refe­ren­ten hin­zu.

Inhal­te

Ger­ne kön­nen Sie uns für ein per­sön­li­ches Gespräch am Tele­fon kon­tak­tie­ren. Die Erfah­rung hat gezeigt, dass dies eine schö­ne Form ist, um Fra­gen im Hin­blick auf die Aus­bil­dungs­in­hal­te zu klä­ren. Tel.: 06857–675418

Natür­lich kön­nen Sie ger­ne auch bei uns vor­bei kom­men.

Hier schon ein­mal wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen: Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung _ Inhal­te und wei­te­re Infos

Vor­aus­set­zun­gen

  • Inter­es­se und Begeis­te­rung für die Natur
  • Offen­heit für neue Sicht­wei­sen

Wozu? Ver­wen­dung und Ein­satz­ge­bie­te

  • Die Aus­bil­dung ist auf die För­de­rung des per­sön­li­chen Wohl­erge­hens und die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung jedes Ein­zel­nen ange­legt.
  • Dadurch flie­ßen die Aus­bil­dungs­in­hal­te berei­chernd direkt in den jewei­li­gen All­tag ein und natür­lich auch in die aus­ge­üb­ten Tätig­kei­ten.
  • Wir haben die Erfah­rung gemacht, dass die Inhal­te der Eth­no­bo­ta­ni­schen Aus­bil­dung — beruf­lich gese­hen — beson­ders sozia­le Beru­fe, Heil­be­ru­fe, Lehr- und Bera­tungs­tä­tig­kei­ten und alle Beru­fe, die mit Pflan­zen, Natur & Land­schaft zu tun haben berei­chern.
  • Eini­ge Teil­neh­mer mach­ten sich auch selbst­stän­dig mit Pro­gram­men des „Natur-Erle­bens“.

Zah­lungs­in­for­ma­ti­on

Semi­na­re: 4 x 395 Euro, Eth­no­bo­ta­ni­sches Wochen­en­de ca. 325 Euro, ggf. Prü­fung 210 Euro. Alle Gebüh­ren inkl. 19 % MwSt.

Bezah­lung pro Semi­nar: Bei einer Anmel­dung fällt eine Anzah­lung in Höhe von 100 Euro pro Semi­nar an, die Rest­be­trä­ge sind jeweils eine Woche vor Semi­nar­be­ginn fäl­lig.

Wer die Gesamt­ge­bühr (1905 Euro ggf. plus Prü­fungs­ge­bühr 210 Euro) auf ein­mal bezahlt, erhält 5 % Rabatt.

Ger­ne bie­ten wir monat­li­che Raten­zah­lun­gen an, bit­te spre­chen Sie uns dar­auf an.

Semi­nar­or­te

2018 fin­det die Eth­no­bo­ta­ni­sche Aus­bil­dung im Saar­land, im All­gäu und im Wend­land (Nie­der­sach­sen) statt:

Gemein­sa­mes Semi­nar aller Stand­or­te:

Eth­no­bo­ta­ni­sches Wochen­en­de: 21.–24.6.2018 – von Sonn­wen­de bis Johan­ni im Artemi­sia Kräu­ter­gar­ten, All­gäu. Refe­ren­ten sind unter ande­rem Dr. Wolf-Die­ter Storl und Dr. Flo­ri­an Plober­ger. Das genaue Pro­gramm wird noch bekannt gege­ben.

Im Saar­land, bei uns in Frei­sen-Grü­gel­born:

Semi­nar 1: 22.–25.3.2018

Semi­nar 2: 10.–13.5.2018

Semi­nar 3: 9.–12.8.2018

Semi­nar 4: 25.10.–28.10.2018

Im All­gäu, im Artemi­sia Kräu­ter­gar­ten: www.artemisia.de

Semi­nar 1: 26.- 29.4.2018

Semi­nar 2: 19. — 22.7.2018

Semi­nar 3: 6.- 9.9.2018

Semi­nar 4: 11.–14.10.2018

In Nie­der­sach­sen im Wend­land: Pen­si­on & Semi­nar­haus Wei­den­baum & Wild­he­cke: www.pensionweidenbaum.de

Semi­nar 1: 12.–15.4.2018

Semi­nar 2: 24.–27.5.2018

Semi­nar 3: 23.–26.8.2018

Semi­nar 4: 27.–30.9.2018

 

bild_ritualgegenstände_bearMan sieht nur, was man weiß. Johann Wolf­gang von Goe­the